KHANSPRACHE setzt bei Weiterbildung auf Ursachen, Wirkung und Praxisbegleitung
Nürnberg, Oktober 2026. 82 Prozent der Unternehmensleitungen sehen Weiterbildung als zentralen Hebel für die Transformation. 77 Prozent wollen Beschäftigte weiterqualifizieren, um veränderten Kompetenzanforderungen zu begegnen. Gleichzeitig werden laut Weiterbildungsstudie 2026 der Bitkom Akademie gerade einmal 21 Prozent der Beschäftigten von ihrer Führungskraft aktiv auf Weiterbildung angesprochen. Noch deutlicher wird die Diskrepanz bei den Inhalten. Unternehmensleitungen setzen verstärkt auf KI-Kompetenzen, während Beschäftigte Kommunikation und Selbstorganisation mit jeweils 93 Prozent als besonders wichtige Fähigkeiten nennen. Die Frage lautet deshalb längst nicht mehr, ob Unternehmen Weiterbildung brauchen. Die Frage lautet, ob sie das Richtige tun. Genau hier setzt KHANSPRACHE an.
Das Problem hinter dem Problem
Ein Unternehmen möchte seine Führungskräfte coachen. Die erste Frage von KHANSPRACHE lautet nicht, wann das Coaching stattfinden soll, sondern warum es überhaupt gebraucht wird. Werden Ziele nicht erreicht? Bleiben einzelne Abteilungen hinter dem Soll? Gibt es Probleme in der Kommunikation? Haben sich Beschwerden gehäuft? Wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere Führungspositionen neu besetzt? Gerade dann beginnen die interessanten Fragen erst. Warum wurden so viele Positionen neu besetzt? Was ist vorher passiert? Wenn Führungskräfte gezielt für diese Aufgaben eingestellt wurden, warum besteht unmittelbar danach bereits Entwicklungsbedarf? Liegt er tatsächlich bei einzelnen Personen oder spielen Erwartungen, Auswahl, Strukturen, Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur ebenfalls eine Rolle?
In der Praxis liegen Ursachen selten nur an einer Stelle. Führung, Kommunikation, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Vertrieb, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur beeinflussen sich gegenseitig. Ein Führungskräfte-Coaching kann deshalb genau richtig sein. Es kann aber ebenso nur ein Teil der notwendigen Maßnahmen sein. Unser Grundsatz ist einfach. Bei uns bekommt man, was man braucht. Nicht automatisch das, was man will. Beides kann dasselbe sein. Es muss es nicht. Deshalb verkauft KHANSPRACHE keine möglichst große Maßnahme, wenn eine kleinere ausreicht. Ist das Problem klar, wird daran gearbeitet. Ist es nicht klar, wird nachgefragt, bis deutlich wird, welches Ziel tatsächlich erreicht werden soll. Daraus entsteht die Maßnahme und nicht umgekehrt. Das kann ein Coaching sein, ein Training, Mentoring, eine Kombination verschiedener Maßnahmen, eine Bedarfsanalyse, ein Kompetenzcheck oder eine längerfristige Praxisbegleitung.
Motivation ist kein Trainingserfolg
Ein Teilnehmer kann begeistert aus einem Seminar gehen und vier Wochen später genauso arbeiten wie vorher. Dann war die Stimmung gut. Mehr wissen wir zunächst nicht. KHANSPRACHE misst den Wert von Entwicklung deshalb nicht daran, wie euphorisch Menschen einen Trainingstag oder ein Coaching verlassen. Entscheidend ist, ob Fähigkeiten entstehen, Verhalten reflektiert wird und sich im Arbeitsalltag tatsächlich etwas verändert.
Dazu gehört auch eine offene Rückmeldung. Entwicklung bedeutet nicht, Menschen ausschließlich das zu sagen, was sie gerne hören möchten. Wer sich selbst blockiert, Verantwortung vermeidet oder die eigene Wirkung anders einschätzt, als sie von anderen wahrgenommen wird, sollte das erfahren. Nicht als persönliche Abwertung und nicht, um jemanden vorzuführen. Rückmeldung kann sehr deutlich und gleichzeitig motivierend sein. Gerade daraus kann der Impuls entstehen, das eigene Verhalten ernsthaft zu hinterfragen und etwas zu verändern. Entwicklung kann deshalb auch intensiv sein. Entscheidend ist, was ein Mensch daraus macht.
Im Vertrieb kann das beispielsweise bedeuten, Gesprächsführung, Einwandbehandlung oder Abschluss immer wieder praktisch zu trainieren. Bei einer Führungskraft kann Coaching dagegen darauf ausgerichtet sein, Situationen selbstständig zu beurteilen, Entscheidungen zu treffen und einen eigenen Umgang mit unterschiedlichen Führungssituationen zu entwickeln. Mentoring kann dort sinnvoll sein, wo Erfahrung, Perspektiven und konkrete Handlungsempfehlungen weiterhelfen. Welche Form eingesetzt wird, richtet sich nach dem Ziel.
Mit einem Kompetenzcheck können Führungskräfte zudem unabhängig von einer vorherigen Schulung oder einem Coaching eine externe Einschätzung erhalten, wo sie aktuell stehen und in welchen Bereichen Entwicklung sinnvoll ist. Die Praxisbegleitung setzt wiederum dort an, wo klassische Weiterbildung häufig endet. Im Alltag. Denn die entscheidende Situation kommt meistens später. Beim nächsten schwierigen Mitarbeitergespräch, beim Kunden, der Nein sagt, beim Konflikt zwischen zwei Abteilungen oder bei einer Entscheidung unter Zeitdruck.
Druck bleibt
Genau dieser Zeitdruck gehört zur Realität. Termine werden enger, Ziele müssen erreicht werden, Entscheidungen können nicht beliebig verschoben werden und manchmal kommen mehrere Herausforderungen gleichzeitig zusammen. Hinzu kommen persönliche Belastungen, die Menschen nicht einfach ausblenden können, sobald der Arbeitstag beginnt. KHANSPRACHE verspricht deshalb keine Arbeitswelt ohne Druck. Druck ist da. Die entscheidende Frage ist, wie alle Beteiligten damit umgehen.
Menschen müssen lernen, auch unter Belastung Prioritäten zu setzen, zu kommunizieren, Entscheidungen zu treffen und handlungsfähig zu bleiben. Das gilt für den beruflichen Alltag ebenso wie grundsätzlich für den Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Gleichzeitig tragen Unternehmen Verantwortung dafür, Belastung nicht durch unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Erwartungen, schlechte Kommunikation oder vermeidbare organisatorische Probleme zusätzlich zu erhöhen. Leistungsfähigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Belastung schließen sich deshalb nicht aus. Sie gehören zusammen.
Weiterbildung muss wirken
Der Zeitpunkt dafür könnte kaum passender sein. Der Gallup Engagement Index Deutschland 2025 zeigt, wie groß der Handlungsbedarf ist. Nur jeder zehnte Beschäftigte weist eine hohe emotionale Bindung an seinen Arbeitgeber auf. Gallup beziffert die durch innere Kündigung verursachten Produktivitätsverluste allein für 2025 auf mindestens 119 Milliarden Euro. Bemerkenswert ist dabei, dass Gallup das Problem nicht in einer grundsätzlich fehlenden Leistungsbereitschaft der Beschäftigten sieht. Als einen entscheidenden Faktor nennt das Unternehmen vielmehr Führung, die vorhandenes Potenzial freisetzt und durch Unternehmen wirksam unterstützt wird.
Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt rasant. Das World Economic Forum geht davon aus, dass sich bis 2030 fast 40 Prozent der heute benötigten Fähigkeiten verändern werden. 63 Prozent der befragten Arbeitgeber bezeichnen fehlende Kompetenzen bereits heute als wesentliches Hindernis für die Transformation ihrer Unternehmen. Technologie verändert Arbeit, Menschen müssen lernen, damit umzugehen, Führung muss Orientierung geben, Kommunikation muss funktionieren und Unternehmen müssen weiterhin Ergebnisse erzielen. Genau dafür wurde KHANSPRACHE aufgebaut.
KHANSPRACHE verbindet Training, Coaching und Mentoring mit Kompetenzchecks, Erfolgskontrolle und einer Praxisbegleitung, die nicht auf wenige Wochen nach einer Schulung beschränkt sein muss. Sie kann dauerhaft, wiederkehrend oder gezielt dann eingesetzt werden, wenn Unterstützung in der Praxis benötigt wird. Im Mittelpunkt stehen Vertrieb, Kommunikation und Kundenservice, Führung und Zusammenarbeit, Persönlichkeit und Arbeitsweise, Zukunft und Beschäftigungsfähigkeit sowie Unternehmenskultur. Dabei gilt ein einfacher Maßstab. Wir verkaufen keine Maßnahme, weil sie gut klingt. Wir wollen wissen, warum sie gebraucht wird, welches Ziel erreicht werden soll und was dafür tatsächlich notwendig ist.
Denn Unternehmen brauchen nicht noch mehr Weiterbildung, die im Kalender steht. Sie brauchen Weiterbildung, die etwas verändert.
Weitere Informationen zu KHANSPRACHE, den Angeboten und aktuellen Kursen stehen unter khansprache.com/de zur Verfügung.
Über KHANSPRACHE
KHANSPRACHE bietet Training, Coaching und Mentoring für Unternehmen und Einzelpersonen. Der Ansatz verbindet konkrete Zielsetzungen mit Kompetenzchecks, praxisorientierter Qualifizierung, Erfolgskontrolle und flexibler Praxisbegleitung. Im Mittelpunkt steht nicht die Durchführung einer bestimmten Maßnahme, sondern die Frage, welche Entwicklung notwendig ist, um das vereinbarte Ziel zu erreichen.


